Kopie: Dunkin’ Donuts’ Classic Glazed Donuts ohne Frittieröl
Wer an Dunkin’ Donuts denkt, denkt an eines zuerst: die klassischen Glazed Donuts. Diese glänzende Glasur, der weiche, luftige Teig und die goldbraune Oberfläche – ein Geschmack, der viele an den Morgen mit einem Kaffee erinnert. Doch was viele nicht wissen: Die Original-Donuts werden frittiert, was zu Hause oft mit viel Öl, Geruch und Aufwand verbunden ist. Genau hier setzt dieses Copycat-Rezept an. Wir zeigen, wie man den klassischen Glazed Donut von Dunkin’ nachbaut – ohne Frittieröl, sondern im Backofen. Das Ergebnis ist ein Hefeteig-Donut, der außen leicht knusprig, innen fluffig und mit einer perfekten Zuckerglasur überzogen ist. Dieses Rezept ist vollständig, präzise und für Hobbybäcker geeignet, die den Geschmack der bekannten Kette zu Hause nachahmen möchten – mit einfachen Zutaten und ohne Fritteuse.
Warum ein Copycat-Rezept ohne Frittieröl?
Der klassische Glazed Donut von Dunkin’ wird in heißem Öl frittiert. Das verleiht ihm die typische goldbraune Kruste und die luftige Konsistenz. Für die heimische Küche ist das Frittieren jedoch oft eine Hürde: Es benötigt große Mengen Öl, die Entsorgung ist umständlich, und der Geruch hängt lange in der Wohnung. Dieses Rezept verwendet stattdessen eine Backofen-Methode. Der Hefeteig wird geformt und gebacken, wodurch der Donut etwas leichter wird, aber dennoch seine weiche, fluffige Textur behält. Die Glasur sorgt für den unverwechselbaren Glanz und den süßen Geschmack. So gelingt der Copycat-Donut auch ohne Fritteuse – und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Zutaten für 12 Donuts
Für den Teig:
- 500 g Weizenmehl Type 550 (oder Type 405 für eine weichere Textur)
- 7 g Trockenhefe (ein Päckchen)
- 60 g Zucker
- 1 TL Salz
- 200 ml lauwarme Milch (ca. 35 °C)
- 2 große Eier (Zimmertemperatur)
- 60 g weiche Butter (Zimmertemperatur)
- 1 TL Vanilleextrakt
- Optional: 1 Prise Muskatnuss für den typischen Geschmack
Für die Glasur:
- 200 g Puderzucker
- 3–4 EL Milch (oder Wasser)
- 1/2 TL Vanilleextrakt
- 1 Prise Salz
Für die Arbeitsfläche und Formen:
- Etwas zusätzliches Mehl
- Butter oder Backtrennspray für das Backblech
- Ein Donut-Ausstecher oder zwei runde Ausstecher (ca. 8 cm und 3 cm Durchmesser)
Benötigte Ausstattung
- Küchenmaschine mit Knethaken oder eine große Schüssel und Handmixer
- Backblech oder Donut-Backform (optional)
- Backpapier
- Teigroller
- Ausstecher oder Glas und Flaschendeckel als Ersatz
- Küchenthermometer (optional, für die Milchtemperatur)
- Gitterrost und Abkühlgitter
- Schüssel für die Glasur
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Teig vorbereiten: Die lauwarme Milch in eine kleine Schüssel geben. 1 TL Zucker und die Trockenhefe einrühren. 5–10 Minuten stehen lassen, bis die Mischung schäumt. Das zeigt, dass die Hefe aktiv ist.
- Trockene Zutaten mischen: In der Schüssel der Küchenmaschine oder in einer großen Schüssel das Mehl, den restlichen Zucker, das Salz und optional die Prise Muskatnuss vermengen.
- Flüssige Zutaten hinzufügen: Die Hefemilch, die Eier und das Vanilleextrakt zu den trockenen Zutaten geben. Mit dem Knethaken auf niedriger Stufe ca. 2 Minuten kneten, bis ein grober Teig entsteht.
- Butter einarbeiten: Die weiche Butter in Stücken hinzufügen und weitere 5–7 Minuten kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist. Er sollte sich vom Schüsselrand lösen. Bei Bedarf 1–2 EL Mehl nachgeben, falls der Teig zu klebrig ist.
- Teig gehen lassen: Den Teig zu einer Kugel formen, in eine leicht geölte Schüssel legen und mit einem sauberen Küchentuch abdecken. An einem warmen Ort (ca. 25–28 °C) etwa 60–90 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
- Teig ausrollen: Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und kurz durchkneten. Zu einer Dicke von ca. 1,5 cm ausrollen.
- Donuts ausstechen: Mit einem großen runden Ausstecher (ca. 8 cm) Kreise ausstechen. Mit einem kleinen Ausstecher (ca. 3 cm) in der Mitte ein Loch ausstechen. Die Reste wieder zusammennehmen, erneut ausrollen und weitere Donuts ausstechen. Insgesamt sollten 12 Donuts entstehen.
- Zweite Gehzeit: Die Donuts auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit einem Küchentuch abdecken und weitere 30–40 Minuten gehen lassen, bis sie sichtbar aufgegangen sind.
- Backofen vorheizen: Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) vorheizen.
- Backen: Die Donuts im vorgeheizten Ofen ca. 12–15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Nach 10 Minuten mit einem Zahnstocher testen: Wenn er sauber herauskommt, sind die Donuts fertig.
- Abkühlen lassen: Die Donuts aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitterrost vollständig abkühlen lassen. Das ist wichtig, damit die Glasur später nicht verläuft.
- Glasur zubereiten: Den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Milch, Vanilleextrakt und Salz hinzufügen. Mit einem Schneebesen glatt rühren. Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel tropfen. Bei Bedarf mit etwas mehr Milch verdünnen oder mit Puderzucker eindicken.
- Donuts glasieren: Die abgekühlten Donuts einzeln in die Glasur tauchen oder mit einem Pinsel bestreichen. Überschüssige Glasur leicht abtropfen lassen. Die glasierten Donuts auf ein Gitterrost legen und ca. 15–20 Minuten trocknen lassen, bis die Glasur fest ist.
Tipps für perfekte Ergebnisse
- Teig nicht zu warm werden lassen: Die Milch sollte lauwarm sein, nicht heiß, sonst sterben die Hefezellen ab. Ein Küchenthermometer hilft.
- Butter wirklich weich: Weiche Butter lässt sich besser in den Teig einarbeiten. Nehmen Sie sie mindestens 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank.
- Geduld bei der Gehzeit: Der Teig braucht Zeit, um aufzugehen. Ein warmer, zugfreier Ort ist ideal. Bei kühlerer Umgebung kann die Gehzeit länger dauern.
- Gleichmäßige Dicke: Rollen Sie den Teig gleichmäßig aus, damit die Donuts gleichmäßig backen.
- Glasur konsistent halten: Rühren Sie die Glasur vor jedem Eintauchen kurz um, damit sie nicht austrocknet.
- Donuts vollständig abkühlen lassen: Warme Donuts lassen die Glasur schmelzen und verlaufen. Geduld zahlt sich aus.
Praktische Substitutionen
- Milch: Für eine laktosefreie Version kann Mandel- oder Hafermilch verwendet werden. Die Textur wird etwas dichter, bleibt aber gut.
- Butter: Margarine oder Kokosöl (geschmolzen und abgekühlt) können die Butter ersetzen. Der Geschmack ändert sich leicht.
- Hefe: Frische Hefe (ca. 21 g) kann die Trockenhefe ersetzen. Diese zuerst in der lauwarmen Milch auflösen.
- Mehl: Dinkelmehl Type 630 ergibt eine etwas rustikalere Textur, funktioniert aber gut.
- Vanille: Vanillezucker oder Vanillepaste können das Extrakt ersetzen.
- Glasur: Für eine zitronige Note 1 TL Zitronensaft zur Glasur geben. Für eine Schokoladenglasur 2 EL Kakaopulver unter den Puderzucker mischen.
Lagerung und Haltbarkeit
Die glasierten Donuts schmecken am besten am Tag des Backens. Sie können in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur bis zu 2 Tage aufbewahrt werden. Die Glasur wird mit der Zeit etwas weicher. Für eine längere Haltbarkeit die Donuts einfrieren: Unglasierte Donuts in Frischhaltefolie wickeln und in einem Gefrierbeutel bis zu 2 Monate einfrieren. Zum Auftauen bei Raumtemperatur liegen lassen und erst dann glasieren. Glasierte Donuts sollten nicht eingefroren werden, da die Glasur beim Auftauen verläuft. Aufgewärmt schmecken die Donuts am besten kurz in der Mikrowelle (10–15 Sekunden) oder im Toaster.
Variationen
Dieses Grundrezept lässt sich leicht abwandeln. Für Zimt-Donuts 1 TL Zimt in den Teig geben und die Glasur mit einer Prise Zimt bestreuen. Für eine fruchtige Note 1 EL fein geriebene Orangenschale in den Teig geben. Wer es schokoladig mag, kann 2 EL Kakaopulver unter das Mehl mischen und die Glasur mit Schokolade verfeinern. Auch eine Karamellglasur ist möglich: Dazu 2 EL Karamellsirup unter die Glasur rühren.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
FAQ zu Dunkin’ Donuts’ Classic Glazed Donuts ohne Frittieröl
Kann ich die Donuts auch ohne Hefe backen?
Ja, es gibt Varianten mit Backpulver, aber die Textur wird dichter und weniger luftig. Für das originalgetreue Ergebnis ist Hefe empfehlenswert. Wenn Sie keine Hefe zur Hand haben, können Sie 2 TL Backpulver und 1/2 TL Natron verwenden, aber der Geschmack und die Konsistenz weichen ab. Die Gehzeiten entfallen dann, und die Donuts werden direkt nach dem Formen gebacken.
Warum gehen meine Donuts nicht richtig auf?
Mögliche Gründe: Die Hefe war nicht aktiv (Test mit schäumender Milch), die Flüssigkeit war zu heiß (Hefe abstirbt), die Gehzeit war zu kurz oder der Raum zu kalt. Stellen Sie sicher, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben und der Teig an einem warmen Ort geht. Auch zu viel Mehl kann den Teig schwer machen.
Kann ich die Donuts am Vortag vorbereiten?
Ja, der Teig kann über Nacht im Kühlschrank gehen. Dazu den Teig nach dem Kneten abdecken und über Nacht kalt stellen. Am nächsten Tag aus dem Kühlschrank nehmen, kurz akklimatisieren lassen, ausrollen, formen und die zweite Gehzeit wie angegeben durchführen. Die Glasur erst am Serviertag zubereiten.
Wie verhindere ich, dass die Glasur zu dünn wird?
Die Glasur sollte dickflüssig sein. Geben Sie die Milch löffelweise hinzu und rühren Sie gut um. Wenn sie zu dünn ist, sieben Sie mehr Puderzucker ein. Eine Prise Salz verbessert den Geschmack und hilft, die Glasur zu stabilisieren. Tauchen Sie die Donuts erst ein, wenn sie vollständig abgekühlt sind.
Kann ich die Donuts auch in einer Donut-Backform backen?
Ja, eine Donut-Backform aus Silikon oder Metall funktioniert gut. Fetten Sie die Form leicht ein und füllen Sie den Teig etwa zur Hälfte ein. Die Backzeit kann etwas kürzer sein (ca. 10–12 Minuten). Die Form ergibt etwas gleichmäßigere Donuts, aber die klassische Ausstichmethode kommt dem Original näher.
Sind die Donuts glutenfrei möglich?
Mit glutenfreiem Mehl (z. B. einer Backmischung für Hefeteig) können die Donuts zubereitet werden. Die Textur wird etwas krümeliger und die Gehzeit kann länger sein. Achten Sie auf ein Mehl, das für Hefegebäck geeignet ist, und geben Sie eventuell ein Bindemittel wie Xanthan hinzu. Das Ergebnis ist nicht identisch, aber eine gute Alternative.
