Kopie: Wendy’s Baconator mit selbstgemachtem Bacon‑Mayo

Kopie: Wendy’s Baconator mit selbstgemachtem Bacon‑Mayo

Der Baconator von Wendy’s ist für viele Fast-Food-Fans der Inbegriff des üppigen Burgers: zwei Rinderpatties, geschmolzener American Cheese, sechs Streifen knuspriger Bacon und eine ordentliche Portion Mayonnaise – alles in einem weichen Burgerbrötchen. Wer nicht jedes Mal zur nächsten Filiale fahren möchte oder einfach gerne selbst am Herd steht, kann diesen Klassiker ganz einfach nachbauen. In diesem Artikel zeigen wir eine vollständige Copycat-Version mit selbstgemachter Bacon-Mayo, die dem Original in nichts nachsteht – und dabei sogar etwas frischer und kontrollierbarer in den Zutaten ist.

Das Besondere an diesem Rezept ist die Bacon-Mayonnaise: Statt nur fertige Mayo zu verwenden, wird ein Teil des knusprigen Bacons fein gehackt und mit Mayonnaise, etwas Senf, Paprikapulver und einem Spritzer Zitrone verrührt. Das gibt dem Burger eine rauchige, herzhafte Note, die perfekt zu den beiden Patties und dem Käse passt. Die Mengen sind so berechnet, dass vier Personen satt werden – oder zwei sehr hungrige Personen mit Resten für den nächsten Tag.

Zutaten für 4 Burger

Für die Bacon-Mayonnaise

  • 200 g Mayonnaise (nach Geschmack Vollfett oder light)
  • 4 Streifen Bacon (etwa 60 g), sehr fein gehackt und knusprig ausgebraten
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver (alternativ normales Paprikapulver)
  • 1 Spritzer Zitronensaft (etwa ½ TL)
  • 1 Prise Zucker
  • Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Für die Burger

  • 600 g Rinderhackfleisch (idealerweise 20 % Fettanteil für Saftigkeit)
  • 4 Burgerbrötchen (Brioche- oder Sesambrötchen, ca. 10 cm Durchmesser)
  • 8 Scheiben American Cheese (oder Cheddar-Ersatz, ca. 160 g)
  • 16 Streifen Bacon (etwa 240 g)
  • 2 EL Butter oder Öl zum Braten
  • Salz und schwarzer Pfeffer
  • Optional: 1 kleine rote Zwiebel in dünnen Ringen, 4 Salatblätter, 2 EL Ketchup

Benötigte Küchengeräte

  • Große Bratpfanne oder Grillplatte (idealerweise Gusseisen)
  • Backblech mit Gitterrost (für den Bacon im Ofen)
  • Küchenpapier zum Abtropfen
  • Schneidebrett und scharfes Messer
  • Schüssel für die Bacon-Mayo
  • Pfannenwender und eventuell ein Burger-Presser oder ein kleiner Topf zum Flachdrücken der Patties
  • Alufolie zum Warmhalten der Brötchen

Zubereitung Schritt für Schritt

Schritt 1: Bacon vorbereiten (ca. 20 Minuten)

Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Alufolie auslegen und einen Gitterrost daraufsetzen. Die 16 Baconstreifen nebeneinander auf den Rost legen, sodass sie sich nicht überlappen. Im Ofen etwa 15 bis 18 Minuten backen, bis der Bacon goldbraun und knusprig ist. Die Hälfte des Bacons (8 Streifen) auf Küchenpapier abtropfen lassen und für die Burger beiseitelegen. Die andere Hälfte (8 Streifen) ebenfalls abtropfen lassen, dann sehr fein hacken – dieser gehackte Bacon kommt in die Mayo.

Schritt 2: Bacon-Mayonnaise anrühren (ca. 5 Minuten)

In einer Schüssel 200 g Mayonnaise, 1 TL Dijon-Senf, 1 TL geräuchertes Paprikapulver, 1 Spritzer Zitronensaft, 1 Prise Zucker sowie den fein gehackten Bacon geben. Alles gut verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Mayo abgedeckt in den Kühlschrank stellen, damit sie durchzieht, während die Burger zubereitet werden. Wer es rauchiger mag, kann zusätzlich ½ TL flüssigen Rauch oder etwas BBQ-Sauce unterrühren.

Schritt 3: Patties formen (ca. 10 Minuten)

Das Rinderhackfleisch in vier gleich große Portionen teilen (je etwa 150 g). Jede Portion zu einer Kugel rollen und dann zu einem flachen Patty von etwa 1,5 cm Dicke und 10 cm Durchmesser formen. Mit dem Daumen eine leichte Mulde in die Mitte jedes Patties drücken, damit es beim Braten nicht aufwölbt. Patties mit Salz und Pfeffer würzen. Die Patties sollten nicht zu lange vor dem Braten stehen, damit sie saftig bleiben.

Schritt 4: Brötchen vorbereiten (ca. 5 Minuten)

Die Burgerbrötchen halbieren. Die Schnittflächen dünn mit Butter bestreichen. In einer zweiten Pfanne oder auf der Grillplatte die Brötchenhälften mit der Butterseite nach unten kurz anrösten, bis sie goldbraun sind (etwa 1 bis 2 Minuten). Herausnehmen und mit Alufolie warmhalten. Wer mag, kann die Brötchen auch kurz im Ofen bei 150 °C erwärmen.

Schritt 5: Patties braten (ca. 8 Minuten)

Eine große Bratpfanne oder Grillplatte bei hoher Hitze erhitzen. 2 EL Butter oder Öl hineingeben. Die Patties in die heiße Pfanne legen und pro Seite etwa 3 bis 4 Minuten braten, je nach gewünschtem Gargrad. Für medium-well (durchgebraten, aber saftig) sind 4 Minuten pro Seite ideal. Nach dem Wenden sofort je 2 Scheiben American Cheese auf jedes Patty legen, damit der Käse schmilzt. Die Patties nach dem Braten kurz auf einem Teller ruhen lassen.

Schritt 6: Burger zusammenbauen (ca. 5 Minuten)

Die unteren Brötchenhälften auf eine Arbeitsfläche legen. Auf jede Unterhälfte etwa 1 EL Bacon-Mayonnaise streichen. Darauf ein Patty mit geschmolzenem Käse legen, dann ein zweites Patty mit Käse daraufsetzen (so entsteht der typische Doppel-Burger). Auf jedes Burger-Paket 4 Streifen knusprigen Bacon legen. Wer mag, gibt jetzt noch dünne rote Zwiebelringe, ein Salatblatt und einen Klecks Ketchup darauf. Die oberen Brötchenhälften mit der restlichen Bacon-Mayo bestreichen und auflegen. Leicht andrücken und sofort servieren.

Tipps für den perfekten Baconator

  • Fleischqualität: Rinderhack mit 20 % Fett ist entscheidend für Saftigkeit. Mageres Hackfleisch wird schnell trocken.
  • Bacon im Ofen: Das Backen auf dem Gitterrost macht den Bacon gleichmäßig knusprig und verhindert, dass er in Fett schwimmt. Außerdem bleibt die Pfanne für die Patties frei.
  • Käse schmelzen: American Cheese schmilzt am besten. Wer Cheddar verwendet, sollte ihn dünn hobeln oder bereits geschnittene Scheiben kaufen.
  • Nicht zu dick formen: Die Patties sollten flach sein, damit sie schnell durchgaren und eine schöne Kruste bekommen.
  • Bacon-Mayo vorbereiten: Die Mayo schmeckt am besten, wenn sie mindestens 30 Minuten durchziehen konnte. Sie hält sich im Kühlschrank etwa 3 bis 4 Tage.
  • Brötchen erwärmen: Warme Brötchen machen den Unterschied – kurz in der Pfanne oder im Ofen aufwärmen.

Praktische Substitutionen

  • American Cheese: Durch Cheddar, Gouda oder Mozzarella ersetzen – der Schmelzpunkt ist unterschiedlich, aber geschmacklich passen alle gut.
  • Rinderhack: Für eine fettärmere Version kann man Hack mit 15 % Fett verwenden, sollte dann aber etwas Öl in die Pfanne geben. Alternativ eignet sich gemischtes Hack (Rind/Schwein) für einen würzigeren Geschmack.
  • Bacon: Turkey Bacon oder vegetarischer Bacon funktionieren ebenfalls, benötigen aber eventuell etwas mehr Öl und eine längere Garzeit.
  • Mayonnaise: Für eine leichtere Version kann man griechischen Joghurt zur Hälfte unterrühren. Die Konsistenz wird etwas fester, der Geschmack frischer.
  • Brötchen: Brioche, Sesam, Ciabatta oder Vollkornbrötchen – Hauptsache weich und nicht zu hart.
  • Senf: Dijon-Senf durch gelben Senf ersetzen, dann aber etwas weniger verwenden, da er süßer ist.

Aufbewahrung und Resteverwertung

Die Bacon-Mayonnaise hält sich in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank etwa 3 bis 4 Tage. Vor dem Servieren kurz umrühren. Gebratene Patties können im Kühlschrank bis zu 2 Tage aufbewahrt werden – am besten in einer flachen Dose mit Deckel. Zum Aufwärmen kurz in der Pfanne oder Mikrowelle erhitzen, aber nicht zu lange, sonst werden sie trocken. Bacon bleibt im Kühlschrank in Küchenpapier gewickelt etwa 3 Tage knusprig; wer ihn länger lagern möchte, friert ihn portionsweise ein und backt ihn bei Bedarf kurz auf. Komplett zusammengebaute Burger lassen sich nicht gut aufbewahren, da die Brötchen durchweichen. Besser die Komponenten getrennt lagern und erst kurz vor dem Essen zusammenbauen. Übrig gebliebene Bacon-Mayo eignet sich hervorragend als Dip für Pommes, als Brotaufstrich oder zum Verfeinern von Salatdressings.

Serviervorschläge

Der Baconator passt klassisch zu Pommes frites, Onion Rings oder einem einfachen Cole Slaw. Für eine etwas leichtere Variante kann man einen grünen Salat mit Zitronendressing dazu servieren. Wer es gerne etwas deftiger mag, kombiniert den Burger mit knusprigen Kartoffelwedges und einem Klecks Bacon-Mayo als Dip. Auch als Teil eines Meal-Prep-Buffets macht der Burger eine gute Figur, wenn man die Komponenten getrennt vorbereitet und erst am Serviertag zusammenbaut. Für alle, die gerne mehrere Copycat-Rezepte ausprobieren, lohnt sich ein Blick auf unsere Copycat Chili’s Southwestern Eggrolls als Vorspeise oder auf die Copycat Panera Kitchen Sink Cookies als Nachtisch.

Häufige Fragen zum Wendy’s Baconator Copycat

Kann ich die Bacon-Mayonnaise auch ohne Mayonnaise zubereiten?

Ja, das ist möglich. Ersetzen Sie die Mayonnaise durch eine Mischung aus griechischem Joghurt und einem Esslöffel Frischkäse, um eine ähnlich cremige Konsistenz zu erhalten. Der Geschmack wird etwas frischer und weniger fettig. Alternativ kann man eine vegane Mayonnaise auf Basis von Rapsöl verwenden, die es in den meisten Supermärkten gibt. Wichtig ist, den gehackten Bacon gut unterzurühren, damit das rauchige Aroma erhalten bleibt.

Wie bekomme ich den Bacon besonders knusprig?

Am gleichmäßigsten wird Bacon im Backofen auf einem Gitterrost bei 200 °C. Die Streifen sollten sich nicht überlappen und etwa 15 bis 18 Minuten backen. Wer es eiliger hat, kann den Bacon in der Pfanne bei mittlerer Hitze ausbraten, sollte ihn aber ständig wenden. Wichtig ist, den Bacon nach dem Garen auf Küchenpapier abtropfen zu lassen, damit überschüssiges Fett entfernt wird. Für die Bacon-Mayo den Bacon sehr fein hacken, damit er sich gut in der Mayonnaise verteilt.

Kann ich die Burger-Patties am Vortag vorbereiten?

Ja, die Patties können am Vortag geformt und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Legen Sie sie dazu auf einen Teller und decken Sie sie mit Frischhaltefolie ab. So halten sie sich bis zu 24 Stunden. Vor dem Braten sollten sie etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit sie gleichmäßig garen. Bereits gebratene Patties halten sich im Kühlschrank bis zu 2 Tage und können kurz vor dem Servieren in der Pfanne aufgewärmt werden.

Wie viele Personen werden von diesem Rezept satt?

Das Rezept ergibt vier vollwertige Burger mit je zwei Patties und reichlich Bacon. Für den durchschnittlichen Appetit reicht das für vier Personen. Wer sehr großen Hunger hat, kann die Patties etwas größer formen (je 180 g) und erhält dann vier besonders üppige Burger. Für Kinder oder kleinere Portionen kann man die Burger halbieren oder nur ein Patty pro Burger verwenden – dann reicht die Menge für bis zu sechs Personen.

Was kann ich statt American Cheese verwenden?

American Cheese schmilzt besonders gut und ist der klassische Burgerkäse. Alternativen sind Cheddar (am besten dünn geschnitten), Gouda, Butterkäse oder Mozzarella. Letzterer schmilzt etwas fester, passt aber gut zu Bacon. Für eine würzigere Note eignet sich Pepper Jack oder ein gereifter Bergkäse. Wer laktosefrei essen möchte, kann auf laktosefreien Käse oder pflanzliche Käsealternativen zurückgreifen, die es mittlerweile in vielen Sorten gibt.

Kann ich die Bacon-Mayo einfrieren?

Mayonnaise auf Basis von Eigelb verändert beim Einfrieren oft ihre Konsistenz und kann ausflocken. Die Bacon-Mayo eignet sich daher nicht ideal zum Einfrieren. Besser ist es, sie frisch zuzubereiten und im Kühlschrank innerhalb von 3 bis 4 Tagen zu verbrauchen. Wer größere Mengen vorbereiten möchte, kann den gehackten Bacon separat einfrieren und die Mayo erst am Verwendungstag anrühren. So bleibt die Konsistenz optimal.

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