Zutaten
Method
- Das Huhn anbraten: Erhitze das Olivenöl in einem großen, schweren Topf bei mittlerer bis hoher Hitze. Trockne die Hühnerstücke mit Küchenpapier ab und würze sie großzügig mit Salz und Pfeffer. Lege sie mit der Hautseite nach unten in den Topf. Du weißt, dass sie bereit sind, wenn es laut zischt und die Haut nach etwa 6 bis 8 Minuten tief goldbraun ist und sich leicht vom Topfboden löst. Wende die Stücke und brate sie weitere 4 Minuten. Nimm sie heraus und stelle sie beiseite – der Boden des Topfes sollte jetzt mit köstlichen braunen Rückständen bedeckt sein.
- Das Gemüse anschwitzen: Gib Zwiebel, Sellerie und Karotten in den Topf und reduziere die Hitze auf mittlere Stufe. Rühre mit einem Holzlöffel und löse dabei die braunen Rückstände vom Boden – das dauert etwa 2 Minuten und riecht sofort nach einer warmen, gemütlichen Küche. Nach etwa 6 Minuten sind die Zwiebeln glasig und das Gemüse duftet süßlich.
- Aromen aufbauen: Füge den Knoblauch, die Lorbeerblätter und den Thymian hinzu und rühre 30 Sekunden lang, bis der Knoblauch duftet, aber nicht braun wird. Streue das Mehl darüber und rühre weitere 2 Minuten, bis das Gemüse gleichmäßig überzogen ist und das Mehl leicht nussig riecht.
- Den Fond aufgießen: Gieße die Hühnerbrühe in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren ein, damit sich keine Klümpchen bilden. Gib die Milch hinzu und lege die angebratenen Hühnerstücke zurück in den Topf. Bringe alles zum leisen Köcheln, reduziere die Hitze dann auf niedrige Stufe. Lass es zugedeckt 35 Minuten köcheln – du erkennst den richtigen Zeitpunkt daran, dass das Huhn beim Anstechen mit der Gabel fast von selbst vom Knochen fällt und die Flüssigkeit leicht eingedickt ist.
- Das Huhn herausnehmen und zupfen: Nimm die Hühnerstücke vorsichtig mit einer Zange heraus und lege sie auf ein Brett. Sobald sie abgekühlt genug sind, entferne Haut und Knochen und zupfe das Fleisch in mundgerechte Stücke. Entferne auch die Lorbeerblätter und die Thymianzweige aus dem Topf. Gib das gezupfte Fleisch zurück in den Topf und schmecke die Brühe mit Salz und Pfeffer ab – sie sollte kräftig und rund schmecken.
- Die Dumplings vorbereiten: Vermische in einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz. Reibe die kalte Butter mit einer groben Reibe hinein und arbeite sie mit den Fingerspitzen ein, bis die Mischung wie grober Sand aussieht. Gieße die Milch hinzu und rühre nur so lange, bis ein weicher, leicht klebriger Teig entsteht. Falte die Petersilie unter – der Teig sollte jetzt frisch und grün duften.
- Die Dumplings garen: Bringe die Brühe wieder zum leisen Köcheln. Gib den Teig mit zwei Esslöffeln in etwa 10 bis 12 gleich großen Portionen vorsichtig auf die Oberfläche der Brühe – sie sollten sich nicht berühren. Deckel drauf und 15 Minuten garen. Wichtig: Den Deckel in dieser Zeit nicht öffnen, sonst fällt der Dampf zusammen und die Dumplings werden nicht fluffig. Nach 15 Minuten sind sie aufgegangen, fest an der Oberfläche und sehen trocken und fluffig aus.
- Servieren: Schöpfe je zwei Dumplings mit reichlich Brühe und Gemüse in eine tiefe Schüssel. Streue frisch gehackte Petersilie darüber und genieße den Moment, in dem die Dumpling den heißen, würzigen Fond aufsaugt.
Notizen
Achte darauf, den Deckel beim Garen der Dumplings nicht zu öffnen, damit sie schön fluffig werden. Du kannst auch Reste vom Huhn verwenden, aber frisch zubereitet schmeckt es am besten. Die Brühe kann nach Belieben mit weiteren Kräutern wie Rosmarin verfeinert werden.
